Angststörungen
Panikattacken, generalisierte Angst, soziale Ängste, Phobien und Krankheitsängste, mit körperlicher Anspannung, Vermeidung und ständigem Gedankenkreisen.
Typische Beschwerden
- Herzrasen, Enge, Atemnot, Schwindel ohne organische Ursache
- Sorgen, die sich nicht abstellen lassen
- Vermeidungsverhalten (Menschenmengen, Fahrten, Vorträge)
- Schlafstörungen und ständige Anspannung
Diagnostik und Behandlung
Fachärztliche Diagnostik nach ICD-10/11, kognitive Verhaltenstherapie mit Expositions- und Achtsamkeitselementen, bei Bedarf leitliniengerechte medikamentöse Unterstützung (SSRI/SNRI). Psychoedukation zum Angstkreislauf ist zentraler Baustein.
Kurz erklärt
Angst ist eine biologisch sinnvolle Alarmreaktion, Amygdala und autonomes Nervensystem reagieren schneller als der bewusste Verstand. In der Angststörung ist dieser Alarm überempfindlich geworden. Vermeidung verstärkt die Angst kurzfristig, langfristig schrumpft der Handlungsradius. Therapie unterbricht diesen Kreislauf systematisch.